Methoden für Gewohnheiten, erklärt
Eine Methode hilft dir erst, wenn du weißt, worauf sie beruht. Jede Seite nennt ihre Quellen und sagt offen, was noch unsicher ist.
- Habit Stacking: eine neue Gewohnheit an eine bestehende hängen
Habit Stacking bedeutet, eine neue Gewohnheit an eine Routine zu koppeln, die du ohnehin jeden Tag erledigst, und zwar in einem Satz: Nachdem ich X getan habe, tue ich Y. Die bestehende Routine wird zum Auslöser. Studien zu Wenn-dann-Plänen deuten darauf hin, dass ein fester Auslöser die Umsetzung wahrscheinlicher macht.
- Gewohnheiten beibehalten: vier Stellschrauben aus dem Verhaltensdesign
Gewohnheiten beibehalten gelingt, wenn vier Stellschrauben zusammenwirken: ein klarer Auslöser, der sagt, wann du handelst, ein Grund, warum du es willst, eine Größe, die auch an einem schlechten Tag machbar ist, und eine sichtbare Rückmeldung nach dem Tun. Fehlt eine davon, verläuft sich die Gewohnheit meist.
- Identitätsbasierte Gewohnheiten: erst handeln wie die Person, die du werden willst
Identitätsbasierte Gewohnheiten orientieren sich daran, wer du sein willst, statt an dem, was du erreichen willst. Du nimmst dir nicht vor, zwanzig Bücher zu lesen, sondern beschließt, jemand zu sein, der liest, und zählst jede kleine Handlung als Beleg. Kleine, wiederholte Taten geben der neuen Identität Halt.
- Die Zwei-Minuten-Regel für Gewohnheiten: der Start darf winzig sein
Die Zwei-Minuten-Regel für Gewohnheiten verlangt, eine neue Gewohnheit so weit zu verkleinern, dass der erste Schritt etwa zwei Minuten dauert, zum Beispiel eine Seite lesen oder die Laufschuhe anziehen. Das Ziel: Anfangen wird mühelos, die Routine kommt zuerst. Mit der gleichnamigen Produktivitätsregel teilt sie nur den Namen.